Der Storch ist wieder da!

Exkursion von Schülern der Albert-Schweitzer-Schule Muggensturm am 09.06.2015

Storchenexkursion 2015 Albert-Schweizer-Schule Muggensturm

Dank der Finanzierung durch die Umweltstiftung Rastatt konnten auch in diesem Jahr wieder Grundschulkinder das Leben der Störche in ihrem Dorf „ganz nah“ kennen lernen. Dieses Jahr packten die Kinder der Albert-Schweitzer-Schule in Muggensturm ihre Rucksäcke um mit Diplom-Biologin Tanja Hofmeister einen spannenden Vormittag rund um Familie Storch zu verbringen. Und das ohne Bus oder S-Bahn, einfach nur auf Schusters Rappen.

Am 9. Juni ging es mit der Klasse 3c los. Im Laufe der nächsten Tage hatten noch weitere 5 Klassen die Möglichkeit zur Storchenexkursion. Zunächst zeigte ihnen Frau Hofmeister Bilder aus dem Leben der Störche. Bereits bei ihrem Vortrag waren die Kinder begeistert von den vielen verschiedenen Verhaltensweisen der Störche. Sie hatten zwar schon das gehört, was man eben so weiß, aber dann kamen doch sehr viele neue und interessantere Informationen aus Adebars Familienleben dazu. So fragten sie auch rege während des Vortrags jede Einzelheit nach, und waren erstaunt zu erfahren, dass Störche bis zu 30 Jahre alt werden können, was allerdings die Ausnahme ist, da die Störche in ihrem Leben vielen Gefahren ausgesetzt sind, wie zum Beispiel den Überlandleitungen, aber auch auf ihren langen Zugrouten nach Süden und zurück.

Nach der theoretischen Einführung ging es, bepackt mit Vesper, Spektiv und vorsorglicher Regenjacke, in Richtung Freizeitgelände der Gemeinde Muggensturm. Dort befindet sich ein großer Spielplatz mit viel Wiese und ein Tiergehege, in dessen Bereich das Storchennest auf einer Nisthilfe thront. Nach einer kurzen Pause schauten die Kinder der Reihe nach durch das Spektiv ins Nest. Viele hatten auch Ferngläser dabei, mit denen sie, von verschiedenen Positionen aus, die Störche beobachteten. Völlig erstaunt, wie nah man die Tiere durch das Spektiv sehen kann, wurde Frau Hofmeister mit Fragen gelöchert. Die Kinder lernten, dass die Jungstörche schwarze Schnäbel und Beine haben, das ihnen die Eltern bei Hitze Wasser holen und den Storchenkindern in den Schnabel hinein laufen lassen, und sie beobachteten auch, wie ein Storchenjunges versuchte, eine Schlange hinunter zu würgen. So hatten die Schüler die Tiere bisher noch nicht erlebt.

Abschließend wiederholten die Kinder den Lebenslauf der Störche und spielten pantomimisch einige Verhaltensweisen nach, so dass Frau Hofmeister sie als richtige Storchenexperten verabschieden konnte.

 

Weiter Infos über Störche im Interview mit Stefan Eisenbarth v. 31.10.2012

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